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Bundestagsabgeordneter Philipp Mißfelder im August 2013 zu Gast bei der Avita GmbH – Pflege und Gesundheit

Bilduntertitel (Bildquelle: „Der Patriot“):
v. l.: Philipp Mißfelder (MdB) im „Dialog der Generationen“, gemeinsam mit Avita-Geschäftsführer Dr. Dirk Krane und dem heimischen Bundestagsabgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Deutschland informierte sich der Bundesvorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder (MdB) beim Pflege- und Gesundheitsdienstleister Avita über die zukünftigen pflegepolitischen Herausforderungen und über Möglichkeiten wie Senioren ihren Lebensabend selbständig und in gewohnten Lebensverhältnissen verbringen können. Dabei wurde das Lippstädter Unternehmen, welches  mit seinen einzelnen Leistungsbereichen, wie der Ambulanten Pflege, der Tagespflege "OASE", den sechs Einrichtungen des "Service-Wohnens" für Senioren, den Haus-Service-Systemen und dem Menü-Bringdienst täglich ca. 500 Menschen Lebensqualität bis ins hohe Alter gewährleistet, von  Geschäftsführer Dr. Dirk Krane vorgestellt.

Während einer anschließenden Podiumsdiskussion unter dem Motto „Dialog der Generationen“ standen neben Philipp Mißfelder und Avita-Geschäftsführer Dr. Dirk Krane auch CDU-Stadtverbandschef Ansgar Mertens und Bernhard Schulte-Drüggelte als heimischer Bundestagskandidat Rede und Antwort. Zu Beginn stellte Mißfelder, der am Abend zuvor noch als außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion bei Maybrit Illner im ZDF zu Gast war, vor allem das aus seiner Sicht „zwingend notwendige“ Miteinander zwischen Jung und Alt in den Mittelpunkt. Auch, um die Herausforderungen des demografischen Wandels, die Deutschland vor tiefgreifende Veränderungen stellt, erfolgreich meistern zu können.

Aus dem Publikum wurde im Verlauf der durchaus lebhaften Debatte deutlich, dass viele Senioren „kein Interesse daran haben, uns irgendwann in Polen oder Thailand pflegen zu lassen“.

Hierzu machte Philip Mißfelder deutlich, dass sich nicht nur die Pflege, sondern mit ihr auch die Gesellschaft verändert habe. Während früher die Großeltern von ihren Kindern und Enkeln gepflegt wurden, „da hatten wir alle unter einem Dach“, so lebten heute die Tochter in Hamburg, der Sohn in München und die Eltern in Gelsenkirchen. Darauf müssten sich im Übrigen auch die Pflegedienstleister einstellen, so wie insbesondere deren Leitungen.

In diesem Zusammenhang machte Avita-Geschäftsführer Dr. Dirk Krane auf den in der Pflege bestehenden eklatanten Fachkräftemangel aufmerksam. „ Aktuell gibt es einen Mangel von 50.000 Pflegefachkräften bundesweit, der noch stark zunehmen wird. Nach aktuellen Prognosen müsste jeder dritte Schulabgänger mit mittlerem Bildungsabschluss im Pflegebereich arbeiten, um den zukünftigen Bedarf zu decken. Da dies illusorisch ist, sind wir auf die Integration ausländischer Fachkräfte angewiesen“, erläuterte der Geschäftsführer und wies gleichzeitig darauf hin, dass im Kampf gegen den Fachkräftemangel mehr Unterstützung aus der Politik nötig sei. „ Wir fordern eine reibungslose Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Langwierige Anpassungsmaßnahmen und akademische Sprachanforderungen schrecken die dringend benötigten Fachkräfte nur ab“, so Dr. Krane weiter.