Tagespflege, Pflegedienst, Lippstadt, Aktuelles
A A A

Mehr Auszubildende in der Pflege

Nachwuchsförderung wird beim Pflegedienst Avita großgeschrieben. Die Praxisanleiterinnen Melanie Widera (l.) und Elvira Schröder (r.) begleiten die Auszubildenden (hier Azubis im 1. Ausbildungsjahr) durch ihre Ausbildung.

Der Pflegedienst Avita zieht eine positive Jahresbilanz für das Jahr 2013 bei der Nachwuchsförderung

Sieben junge Menschen sind bei uns derzeit in der Ausbildung zur Altenpflegefachkraft. Damit haben wir unseren wichtigen Beitrag für die Zukunft der Pflege erneut geleistet.

Die Avita GmbH konnte die Anzahl der Ausbildungsplätze gegenüber dem Jahr 2012 (3 Auszubildende) mehr als verdoppeln. Zum 1. April und 1. Oktober diesen Jahres sollen jeweils vier weitere Auszubildende folgen.

„Aktive Ausbildung ist das beste Mittel gegen den Fachkräftemangel“, sagt Monika Brink-Neufing, Pflegedienstleitung, und verweist auch auf die gute landesweite Entwicklung in diesem Jahr: Die Zahl der Auszubildenden in den stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten im Land lag bei rund 15.000 – ein Zuwachs von ca. 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Als mittelständisches Unternehmen haben wir die Ausbildung zu einem der wichtigsten Themen erklärt. Schließlich ist uns bewusst, dass wir die Fachkräfte der Zukunft selbst ausbilden müssen, wenn wir auch morgen noch in gleicher Qualität für die Seniorinnen und Senioren da sein wollen“, so Avita-Geschäftsführer Dr. Dirk Krane.

Gleichzeitig ist es als zusätzliche kurzfristige Maßnahme sinnvoll, verstärkt die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland zu fördern. „Wir könnten uns vorstellen, sofort eineausländische Fachkraft in unserem Team einzusetzen. Hier legt uns das Land jedoch mit bürokratischen Hürden und unnötig hohen Sprachanforderungen Steine in den Weg.“

Die privaten Pflegeunternehmen im Land haben sich im Jahr 2013 erneut intensiv mit der Nachwuchsförderung beschäftigt. Ihr Verband, der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. hat in den vergangenen Monaten unter anderem mit einer eigenen Roadshow durch viele nordrhein-westfälische Schulen auf die beruflichen Chancen in der Pflege aufmerksam gemacht. Außerdem wurde auch das Land NRW aktiv: Durch eine deutliche Ausweitung der geförderten Schulplätze in Altenpflegeschulen kann inzwischen jedem Interessierten auch eine kostenlose Ausbildung garantiert werden.